
Fühlst Du Dich unsicher? Zweifelst Du manchmal an Deiner Zukunft? Verlierst Du zunehmend das Vertrauen, dass ein gutes Leben auch für Dich möglich ist? Dann kann Dir der Mystische Psalter mit seinem dritten Band – dem „Buch des Vertrauens“ – zeigen, wie Du wieder zuversichtlich wirst. Die Meditationen in diesem Band beschreiben, wie Dir Vertrauen zum Lebensbegleiter werden kann. Sie laden Dich ein, nach innen zu schauen und helfen Dir, Dich selbst und die Welt besser zu verstehen. So wird es Dir möglich, Dein höheres Selbst – das Göttliche in Dir – wahrzunehmen. Die Meditationen beschreiben einen Weg, Prüfungen und Herausforderungen zu meistern. Sie schenken Ruhe und Gelassenheit. Sie holen Dich dort ab, wo Du gerade stehst und wollen Dich zu einem erfüllten und glücklichen Leben führen.
Anna vom Sternengrund: Mystischer Psalter. Meditation heilsamer Worte, Band 3 – Buch des Vertrauens, Verlag Brockenmystik, Wernigerode 2025, Hardcover: ISBN 978-3-933246-94-3, Preis: 16 Euro, E-Book: ISBN 978-3-933246-95-0, Preis: 3,99 Euro (Amazon-Shop)
Hier geht’s zum ersten Band des Mystischen Psalters – dem Buch der Hoffnung
und zum zweiten Band des Mystischen Psalters – dem Buch des Trostes
Auf dieser Seite findest Du:
- das Inhaltsverzeichnis des Buchs
- eine Leseprobe (das erste und zweite Kapitel sowie Meditation 2 und 3)

Inhaltsverzeichnis
Der Mystische Psalter als Weg des Vertrauens
Vertrauen als Helfer und Reisebegleiter
Meditationen voller Vertrauen
Praktische Meditationstipps
Buch des Vertrauens
Meditation 1 bis 25
Über die Autorin
Kontakt zu Autorin und Verlag

Leseprobe
Der Mystische Psalter als Weg des Vertrauens
Fehlt es Dir an Vertrauen in die Zukunft? Erwartest Du ständig Schwierigkeiten? Hast Du die Hoffnung (fast) verloren, dass es ein glückliches und erfülltes Leben auch für Dich geben könnte? Dann ist es eine gute Idee, Dich auf den Weg nach Innen zu begeben und dort nach Etwas zu suchen, das Dir Dein Vertrauen (wieder)gibt und es wachsen lässt. Du hast mit Sicherheit schon erlebt, dass Dein Vertrauen im Außen enttäuscht oder gar missbraucht wurde, dass Deine Hoffnungen weder durch Menschen oder Institutionen noch durch das Schicksal erfüllt wurden. Wenn Du aber nun nach Innen schaust und eine Reise in das Innere Deiner Seele unternimmst, kannst Du zu einem Vertrauen finden, das sich aus einer ganz anderen Quelle speist als das „normale“ Vertrauen: aus Deinem höheren Selbst, aus dem Göttlichen in Dir. Das „Buch des Vertrauens“ möchte bei dieser spirituellen Reise nach Innen Dein Begleiter sein. Auch für mich als Autorin ist dieses Buch zum Wegbegleiter geworden!
Natürlich weiß ich bei dieser spirituellen Reise nicht, was mir alles auf diesem Weg begegnen wird. Das gilt nicht nur für den Beginn des Weges, sondern auch für jeden weiteren Schritt. Um mich auf das Wagnis dieser spirituellen Reise einzulassen, brauche ich schon ein wenig Vertrauen. Dieser kleine Funke von Vertrauen ist in (fast) allen Menschen verborgen, denn sonst wären sie nicht in der Lage, ihr Leben zu leben. Nun geht es darum, diese Zuversicht zu vermehren und zu stärken, damit Vertrauen das Misstrauen und den Zweifel überstrahlt.
Dieser Funke Vertrauen ist eine wichtige Triebfeder für jede spirituellen Reise. Er beinhaltet die Gewissheit, dass das Ziel dieser Reise all die Mühen, die ich auf mich nehme, wert ist. Ich benötige auch Zutrauen in all diejenigen, die mich begleiten, mir helfen und mir raten. Nicht zuletzt brauche ich das Vertrauen in mich selbst, in meine innere Kraft und in meinen Mut. Zugleich ist Vertrauen wie ein Muskel, den ich trainiere. Bringe ich etwas davon auf, kann ich erleben, dass das Vertrauen wächst und Früchte bringt. Das alles sind Gründe, warum Vertrauen das zentrale Thema dieses dritten Buches des Mystischen Psalters ist.
Vertrauen ist sowohl ein Gefühl als auch eine Überzeugung. Wenn ich jemandem mein Vertrauen schenke, dann bin ich von seiner Redlichkeit überzeugt. Ich bin mir sicher, dass derjenige mir nicht schaden, sondern mich unterstützen wird. Wenn ich vertraue, lege ich – ganz oder teilweise – mein eigenes Wohlergehen in die Hände desjenigen, dem ich mein Vertrauen schenke. Ich gehe damit ein Risiko ein. Gleichzeitig ist Vertrauen genau jene Überzeugung, die mir hilft, Risiken überhaupt einzugehen.
Das Wort Vertrauen ist als Begriff seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Ihm liegt das althochdeutsche Wort „fertruen“ und das mittelhochdeutsche Wort „vertruwen“ zugrunde. In dem Wort Vertrauen steckt das Wort „trauen“. Es gehört damit zu der Wortgruppe um „treu“. Dabei steht „treu“ synonym für „stark“, „fest“ und „dick“. Damit hat das Wort die gleiche Wurzel wie das Wort „Trost“, welches das zweite Buch des Mystischen Psalters prägt. Wer Vertrauen hat, traut also jemandem. Er ist zugleich auch treu. Vertrauen ist ein sehr starkes Gefühl. Das Wort suggeriert ein noch größeres Maß an Stärke und Festigkeit als etwa das Wort „Hoffnung“.
Vertrauen als Helfer und Reisebegleiter
Der Mystische Psalter in seiner Gesamtheit schildert die Reise einer spirituellen Seele zu wahrer Erkenntnis. Diese Reise durchläuft mehrere Stationen. Der Mystische Psalter macht dabei Anleihen an dem Modell der Heldenreise, das der Religionswissenschaftler Joseph Campbell entwickelt hat. Er hat durch Analyse zahlreicher Mythen und Sagen dieses Modell entdeckt, nach dem mythische Erzählungen aufgebaut sind. Der besseren Übersicht halber verwende ich das vom US-amerikanischen Drehbuchautor Christopher Vogler auf Basis der Forschungen Joseph Campbells weiterentwickelte Modell mit zwölf Stationen. Im Mystischen Psalter werden je zwei dieser Stationen zu sechs zentralen Aspekten zusammengefasst. Jedem dieser Aspekte ist jeweils ein Band des Mystischen Psalters gewidmet. So beginnen die ersten beiden Bände mit den Aspekten „Hoffnung“ und „Trost“. Danach folgen der dritte und vierte Band mit den Aspekten „Vertrauen“ und „innere Stärke“. Der fünfte und sechste Band des Psalters befasst sich abschließend mit den Aspekten „Segen“ und „Freude“.
Das vorliegende „Buch des Vertrauens“ thematisiert die Heldenreise-Stationen „Überschreiten der Schwelle“ und „Bewährungsproben“ – also Prüfungen, die auf dem Weg warten. In diesem Band steht der Mensch nicht mehr ganz am Anfang seiner spirituellen Reise, sondern er hat sich bereits auf den Weg gemacht – und dabei hilft ihm das Vertrauen.
Vielleicht wundert sich manch einer, dass erst im dritten Band vom Überschreiten der Schwelle die Rede ist und dieses Überschreiten nicht gleich am Anfang der spirituellen Heldenreise steht. Aber wohl jeder, der sich mal ins Unbekannte aufgemacht hat, weiß, dass es verschiedene Meilensteine auf einem Weg gibt. Eine Schwelle zu überschreiten, setzt schon einiges voraus. Es gibt eine Vorgeschichte. Deswegen stehen die eigentlichen Herausforderungen und Schwellen nicht alle gleich am Anfang. Erst wenn die ersten Schritte getan sind, ergibt sich tatsächlich etwas Neues – etwas, das nicht erwartbar war, herausfordert und bei der Bewältigung dieser Herausforderung neue Erkenntnisse schenkt.
Dieses Neue lässt sich als „Überschreiten der Schwelle“ beschreiben. Jede Erkenntnis ist das Überschreiten einer Erkenntnisschwelle. Und genau darum geht es im Mystischen Psalter: Um Erkenntnis – nämlich was Illusion und was Wirklichkeit ist, was vergänglich ist und was bleibt.
Auch das Vertrauen lässt sich mit dem Überschreiten einer Schwelle in Verbindung bringen: Ich gehe einen Schritt ins Ungewisse, ins Risiko. Das kann ich nur tun, weil ich darauf vertraue, dass dieser Schritt in eine gute Zukunft führt. Dieses Vertrauen manifestiert sich in Handlungen, die mit einem gewissen Risiko verbunden sind. Indem ich eine solche Handlung vollziehe, mache ich mich verletzlich, aber ich bin dennoch gewiss, dass alles gut wird und dass sich mein Vertrauensvorschuss lohnt. Man könnte auch sagen: Diese Art von Vertrauen ist eng verbunden mit Hingabe. Es ist die Hingabe an den Ruf meines höheren Selbst zum Erkenntnisweg. Diese beiden Grundhaltungen – Vertrauen und Hingabe – führen mich zum Ziel.
Das Überschreiten der Schwelle ist ein Akt, der mit Wagnis und großer innerer Beteiligung verbunden ist. Denn der Einsatz ist hoch, weil ich mich verletzlich mache. Ich vollziehe diesen Schritt bewusst und mit voller Überzeugung. Darin wird der Unterschied deutlich zu den vielen Schwellen, die wir jeden Tag überschreiten und die meist wenig Bedeutung für uns haben.
Vertrauen und Hingabe braucht es aber nicht nur für das Überwinden der Schwelle, sondern für all die Prüfungen, die mir auf der spirituellen Reise begegnen. Immer wieder wird dabei das Vertrauen auf die Probe gestellt. Ob es nun um die Bewältigung von Ängsten und Nöten oder um die Überwindung der eigenen Illusionen und Trugschlüsse geht – alles kreist um die folgende Frage: Was ist stärker – mein Vertrauen oder mein Misstrauen? Meine innere Kraft oder meine Kraftlosigkeit? Meine Hoffnung oder meine Hoffnungslosigkeit?
All diese Prüfungen, denen ich mich stellen muss, sind kein sinnloses Schicksal. Sie alle haben einen tieferen Sinn: Sie fordern mich zur Entscheidung auf! Damit stärken sie mich. Denn jede Entscheidung/ Prüfung/ Bewährung lässt mich innerlich wachsen und trainiert meine inneren Kräfte. Und wer jetzt an die vielen Abenteuergeschichten denkt, wird erkennen, dass die Heldinnen und Helden durch ihre Prüfungen immer an Kraft gewonnen haben.
Ein spiritueller Weg – eine Helden- oder Abenteuerreise – ist ohne Herausforderungen und Prüfungen genausowenig vorstellbar wie unsere Lebensreise: Denn es sind die Schwellen, aber auch die Herausforderungen und Probleme, die das Leben von uns Menschen prägen.
Viele spirituelle Meisterinnen und Meister benutzen den Begriff „spirituelles Wachstum“. Wachstum ist Bewegung. Bewegt sich nichts, wächst auch nichts. Man könnte Wachstum auch als eine Form der Herausforderung ansehen, denn Wachstum ist nicht unbedingt ein sanfter Prozess. Er kann sogar Wachstumsschmerzen mit sich bringen. Auf der spirituellen Reise sage ich zu Wachstumsproblemen bewusst „Ja“ und versuche, sie mit klarem Geiste zu durchleben.
Diese Aussage ist keineswegs so pessimistisch, wie sie klingen mag. Denn es gibt schließlich Wegbegleiter durch alle diese Krisen hindurch. Und ein zentraler Wegbegleiter ist das bereits erwähnte Vertrauen, dass der Weg, den ich beschreite, mich in eine gute Zukunft führen wird. Dabei spielt es bei dieser inneren Reise keine entscheidende Rolle, worin meine Prüfungen oder Herausforderungen bestehen, sondern wichtig ist einzig und allein, wie ich mit ihnen umgehe. So zeigt sich – wie bereits erwähnt – eine wundervolle Eigenschaft des Vertrauens: Es vermehrt sich. Wenn ich also auf die Probe gestellt werde und den spirituellen Weg dennoch nicht abbreche, sondern weitergehe, dann wird mein Vertrauen immer größer. Ich werde stärker, meine Schritte werden kräftiger und das Gehen des Weges fällt mir leichter. Denn das Vertrauen hat neue Nahrung bekommen.
Die in diesem Buch versammelten Meditationen des Mystischen Psalters greifen diesen stärkenden Aspekt auf. Sie beschreiben den Übertritt über die Schwelle und die Prüfungen, aber auch das hilfreiche und stärkende Vertrauen, mit denen ich diesen Schwierigkeiten begegnen kann. Sie setzen sich einerseits bewusst mit Leid und Not auseinander, andererseits nehmen sie auch deren Überwindung in den Blick. Deshalb drücken sich in den Meditationen auch Freude und Dank aus. Vertrauen ist ein Geschenk, das ich mir selbst mache und das jeder Mensch sich selber schenken kann. Zugleich gibt es die Erfahrung von vielen Menschen, dass ihnen Vertrauen geschenkt wurde und sie deshalb ebenfalls Vertrauen schenken können.
Meditation 2
Meine Seele,
warum folgst Du Illusionen
– die Dir schaden –
und nicht Deinem höheren Selbst,
das Dir Frieden bringt?
—
Meine Irrtümer sind
wie scharfe Messer.
Sie reden
lieber Schlechtes als Gutes,
sie sagen,
was Verderben bringt.
—
Doch Du – o Ewige – kannst sie entmachten,
und mein Leben verwandeln!
Dann werde ich mich
nicht mehr ängstigen.
Denn ich vertraue Dir
und verlasse mich auf Dich.
—
Ich werde
wie ein grüner Ölbaum sein.
Ich harre auf Dich,
denn an Dir habe ich meine Freude.
—
Ich danke Dir,
Du Göttliches in mir,
Du mein höheres Selbst!
(inspiriert vom 52. Psalm)
Meditation 3
Du – o Ewige –
schaust auf mich,
ob ich nach Deiner Weisheit frage.
Du begleitest meine Wege.
Aber meine Trugbilder
führen mich in die Irre.
Meine Illusionen flüstern:
„Es gibt kein höheres Selbst,
kein Göttliches in Dir.“
So bin ich oft ohne Erkenntnis
und folge meinen Täuschungen.
Ich empfinde Angst,
wo nichts zu fürchten ist.
Doch Deine Weisheit
zerstreut meine Ängste!
Du entmachtest meine Einbildungen!
—
Du hast mir schon so oft geholfen.
Lass mich dies erkennen!
Dann kann ich fröhlich sein,
Du Göttliches in mir,
Du mein höheres Selbst!
(inspiriert vom 53. Psalm)